
Was gehört zu einem schönen italienischen Abend? Ein Rot wein natürlich, am besten ein Montepulciano aus den Abruz zen. Dazu leckere Pasta und Tomatensoße, Öl und Essig und Grissinis, die in einer kleinen Bäckerei in der Toscana geba cken werden. Zum Schluss gibt es noch eine TartufoPraline – und der Abend ist gelungen.
Was gehört zu einem schönen italienischen Abend? Ein Rotwein natürlich, am besten ein Montepulciano aus den Abruzzen. Dazu leckere Pasta und Tomatensoße, Öl und Essig und Grissinis, die in einer kleinen Bäckerei in der Toscana gebacken werden. Zum Schluss gibt es noch eine TartufoPraline – und der Abend ist gelungen. Damit man sich die einzelnen Zutaten nicht alle merken muss, hat Sebastian Schönherr einen Korb mit den edlen Zutaten gepackt und alles mit Geschenkfolie umschlagen. Das Ganze kauft man dann bei Barrique in Dresden – und der Genuss ist garantiert.
150 Sorten Wein
Sebastian Schönherr, der Inhaber des Ladens, hat mehrere solcher Präsente gepackt. Mal sind sie etwas umfangreicher und damit auch preisintensiver, mal eher als kleine Aufmerksamkeit gedacht. „Manche Leute sind erschlagen von der Vielfalt der angebotenen Produkte hier im Laden. Sie freuen sich dann, wenn jemand vorab etwas zusammengestellt hat.“ Er gestalte auch Präsente nach individuellen Wünschen, sagt Sebastian Schönherr. Viele seiner Stammkunden hätten mittlerweile geschmackliche Favoriten.
Bis man diese Favoriten herausgefunden hat, geht sicher einige Zeit ins Land. Schließlich wählt man zwischen 1.800 Artikeln. Allein beim Wein warten 150 verschiedene Sorten auf ihre Käufer. „Aus allen großen Anbaugebieten“, sagt der Inhaber und nennt deutsche, italienische, französische, aber auch südafrikanische und chilenische Weine. Als Extra bietet er Pfandwein – dann werden die sechs Literflaschen mit Kasten getauscht, wenn der Rebensaft ausgetrunken ist, das gleiche Prinzip wie bei Wasser oder Saft also.
Der Dresdner hatte einige Jahre in Dortmund gearbeitet, immer den Wunsch im Kopf, wieder in die Heimat zurückzukehren. Mit Barrique fand er dann 2008 das FranchiseUnternehmen, mit dem der Handelsfachwirt sich selbstständig machen wollte. „Weil fast alle Genussbereiche hier aufeinandertreffen“, begründet er. Etwa 30 BarriqueLäden gibt es in Deutschland, alle haben sie eine riesige Vielfalt an Spezialitäten im Angebot.
Da gibt es die bereits erwähnten Weine. Auch sehr gefragt: Liköre und Destillate. Beide lagern in großen Glasgefäßen oder Edelstahlfässern und werden – je nach Wunsch – in besondere Glasflaschen abgefüllt. „Natürlich kann man vorher probieren“, sagt Sebastian Schönherr. Er empfiehlt einen Calvados Pays d´ Auge, einen Brand aus Apfelwein, der nur in der Normandie gemacht wird. Ein paar Glasbehälter weiter schwimmt ein Kentucky StraightBourbon Whisky goldgelb im Glas. Drei Jahre ist er im Eichenfass gereift, ehe er in den Dresdner Laden kam.
350 Flaschen weltweit
Eichenfass – so würde man Barrique auch aus dem Französischen übersetzen. Doch den Whisky gibt es auch limitiert abgefüllt in Flaschen. Sebastian Schönherr holt eine aus dem Regal. „Etwas für Kenner.“ Das Destillationsdatum stehe auf jeder einzelnen Flasche. „Es gibt von dieser Abfüllung nur 350 Flaschen weltweit.“
An einer anderen Wand stehen die Edelstahlfässer und davor je eine Flasche mit der cremigen Flüssigkeit, etwa der fast ins Orange gehende Eierlikör oder der pastellgrüne Mint & Chocolate. Auch einige Essige und Öle gibt es aus dem Fass, etwa Steinpilz und ChiliÖl oder FeigenBalsam. Ihnen gegenüber warten Meersalze und andere Gewürze und Trockenmischungen für den Dip und allerlei Senfsorten. Wer gern wissen möchte, wie MandelDattelSenf oder OrangeMangoSenf schmeckt – bei Barrique kann er es probieren und natürlich auch kaufen.
Erlesene Kaffee und TeeSorten, handgemachte italienische Pasta, Konfitüren aus dem Spreewald und Pralinen aus der Lausitz: auf der 125 Quadratmeter großen Verkaufsfläche findet jeder etwas für den persönlichen Genuss und natürlich auch zum Verschenken. „Ein Dauerbrenner“, sagt Sebastian Schönherr und nimmt ein kleines Schraubglas von der Verkaufstheke. In Sirup eingelegte Hibiskusblüten schwimmen darin. „Die Blüten setzt man in Sektgläser und füllt dann auf. Sie verfeinern Sekt und Prosecco, schmecken toll und sehen außerdem schön aus“, erklärt der Fachmann und reicht noch ein Rezept dazu über die Theke.












