(Anzeige) Thomas Sport Center feiert 15-jähriges Jubiläum in Dresden

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Rudi ist ein Mann der ersten Stunde. „Er könnte glatt eine Inventarnummer bei uns bekommen“, sagt Thomas Gürtner und lacht. Er ist der Inhaber und Geschäftsführer des Thomas Sport Centers in Dresden und freut sich über so agile Menschen wie Rudolf Mädler. Denn der Mann, der mit seinen 84 Jahren weder Knieprobleme noch Gelenkschmerzen kennt, ist der beste Beweis dafür, dass regelmäßiger Sport tatsächlich gesund hält. Seit 1996 trainiert Rudi, wie ihn im Center alle nennen, mehrmals wöchentlich.  Seit genau dieser Zeit gibt es Thomas Sport Center – und deshalb jetzt das 15-jährige Jubiläum der mittlerweile fünf Einrichtungen unter diesem Namen.

Bitte mal ganz entspannt hinstellen, die Füße hüftbreit nebeneinander. Den Rücken gerade, den Bauch angespannt – und den Kopf seitlich in Richtung Schulter neigen, ohne ihn zu drehen. Dann die entgegengesetzte Schulter langsam Richtung Boden ziehen. Schmerzt das? Nein? Dann ist die Nackenmuskulatur in Ordnung. Falls es doch ziept, lässt sich mit bestimmten Übungen Abhilfe schaffen. Wo? In einem der fünf Thomas Sport Center. Und in diesen werden jede Woche um die 170 Kurse angeboten. In der Gemeinschaft mache Sport einfach mehr Spaß, weiß Thomas Gürtner und erzählt von Wirbelsäulengymnastik, Pilates oder Zumba Fitness. Wofür man sich entscheide, hänge vor allem davon ab, was man erreichen möchte, sagt der Geschäftsführer und fragt: „Kalorien verbrennen, Muskeln auf- oder Stress abbauen?“ Besonders beliebt sei derzeit Zumba Fitness, eine Kombination von Tanz und Fitness zu lateinamerikanischen Rhythmen.

Zumba und Firmen-Fitness

Als Thomas Gürtner 1996 das erste Center in Dresden-Johannstadt eröffnete, war Zumba noch nicht bekannt. Es gab ja kaum Fitness Center in der Stadt. Eines aber war reichlich vorhanden: Misstrauen. „Einige Leute dachten: Der kommt aus dem Westen. Vielleicht will er uns ausnehmen?“, erinnert sich der frühere Münchner. Das Studio sei ja zunächst eine Baustelle gewesen. Er aber habe Mitgliedschaften verkaufen wollen, um bauen zu können – noch bevor die Leute sehen konnten, wofür sie Geld bezahlen.

Thomas Gürtner gelang beides: Vertrauen aufzubauen und das Sport Center. 800 Mitglieder hatte dieses im ersten Jahr, im zweiten konnte bereits das nächste in der Kesselsdorfer Straße eröffnet werden. Seit 2002 gibt es das jüngste und auch größte Thomas Sport Center in Klotzsche. 1.500 Quadratmeter stehen dort zur Verfügung – wie überall mit Sauna und Kinderbetreuung.

Jetzt wolle man sich weiterentwickeln in Richtung Therapiezentrum, verrät der Geschäftsführer. „Außerdem setzen wir zunehmend auf FirmenFitness.“ Firmen-Fitness? In den USA und im asiatischen Bereich gehöre das fast schon zum Standard, so Thomas Gürtner. „Da werden kleine Studios in Unternehmen eingerichtet und Arbeitspausen genutzt, damit sich die Beschäftigten fit halten können.“ Auch in Dresden gebe es das bereits, allerdings selten. „Dabei ist es eine tolle Idee. Wir kommen in die Firma und schauen darauf, ob die Arbeitsplätze ergonomisch gut eingerichtet sind. Wir helfen beim Einrichten eines Studios und stellen Trainer zur Verfügung.“

Auch gestalte man sogenannte Gesundheitstage in Unternehmen – mit Vorträgen, Rückenanalysen und Balancetests.

Drei bis 90 Jahre

Zum Unternehmen Thomas Sport Center gehören mittlerweile 180 feste und freie Mitarbeiter. Um das Zehnfache ist die Mitgliederzahl gestiegen: 8.000 Leute trainieren jetzt – von den Dreijährigen der Kindersportgruppe bis hin zum mit 90 Jahren ältesten Mitglied. „Früher war ich jeden Tag im Studio“, sagt Rudi. „Jetzt komme ich nur noch drei Mal in der Woche.“