
Symbole eines erfolgreichen Industriestandortes: die Elbe Flugzeugwerke GmbH am Flughafen Dresden Klotzsche. Foto: EADS Deutschland GmbH
Die Landeshauptstadt durchzieht ein dichtes Netz von Wirtschaftsunternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Mit seinen mehr als zehn Hochschulen sollte man Dresden also nicht mehr das „Tal der Ahnungslosen“ nennen, sondern eher das „Tal der schlauen Köpfe“. Von diesem Reichtum an qualifiziertem Fachpersonal profitiert natürlich genauso die heimische Industrie, welche sich im Raum Dresden prächtig entwickelt.
Vielfalt macht sich bezahlt
Dresden glänzt mit seinen Kompetenzfeldern Mikroelektronik, Nano- und Biotechnologie. Große Namen wie Globalfoundries, Infineon, AMD und Toppan Photomasks wissen den Industriestandort Dresden zu schätzen und verhelfen ihm zu mehr Ansehen. Mit den verschiedensten Branchen gibt die Landeshauptstadt immer wieder neue Impulse für Forschung und Entwicklung: Maschinen- und Anlagenbau, Flugzeugtechnik, Druckindustrie, Erneuerbare Energien, Lebensmittelindustrie und Verpackungstechnologie sind die großen Perlen in der Dresdner Wirtschaft. Aber auch außerhalb der Fertigung und Herstellung, nämlich in den Bereichen Handel, Tourismus, Messen und Kongresse, punktet die Elbestadt mit Vielfalt und Internationalität.
Im Feld Unternehmensgründung gibt die Stadt Interessierten ebenfalls ein wichtiges Instrument an die Hand: „Dresden Exists“ hilft Wissenschaftlern bei der Umsetzung ihrer Ideen und gibt Workshops, Informations- und Qualifikationsveranstaltungen, damit jene, die mit dem Gedanken einer Betriebsgründung spielen, diesen auch professionell realisieren können. Studenten profitieren im gleichen Maße von diesem Angebot und stärken bei Lehrveranstaltungen zu BWL und Recht ihren Unternehmergeist.
Mit Hilfe zum Erfolg
Ein Motor des Industriestandortes Dresden ist die Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS). Im vergangenen Jahr feierte das landeseigene Unternehmen des Freistaates Sachsen sein 20-jähriges Bestehen und blickte auf eine erfolgreiche Geschichte zurück. 1991 wurde die WFS gegründet, mit dem Ziel, Sachsen für potenzielle Investoren attraktiver zu machen und diese bei der Realisierung ihrer Projekte zu unterstützen. So zählt neben der Standortwerbung, Beratung und Betreuung von Unternehmen auch die Vermittlung von Kontakten und Informationen zur Erschließung neuer Märkte im In- und Ausland zur ihren Hauptaufgaben. Seitdem haben sich in Sachsen rund 430 Firmen angesiedelt und über 47.300 Arbeitsplätze in der Region geschaffen. Dank der WFS sind die Industriestandorte Sachsen und Dresden ein noch attraktiverer Investitionsplatz für Unternehmen geworden.
Maria Schreiber
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