Das Monokel
-
Das Drama des ungeliebten Kindes
„Die Räuber“ werden am Staatsschauspiel zum zeitübergreifenden Gesamtkunstwerk. Wolfgang Michalek ist als Franz der überragende Schauspieler der Inszenierung. Foto: David Baltzer
-
„Tiefpunkt Hochzeit“ demonstriert die Stärke des Off-Theaters
„Tiefpunkt Hochzeit“ spielt natürlich auch mit Klischees, doch noch viel mehr mit den Stärken des Off-Theaters. Die Inszenierung setzt geniale Regieeinfälle um, die im klassischen Theater undenkbar wären – und gerade darin liegt der besondere Charme dieses hervorragenden Stücks. Foto: Paul Voigt
-
Die Spätzünder brandstiften wieder in der aktuellen Late-Night-Show
Ernste Gesichter zu traurigen Themen und das Fazit: sehr unterhaltsam. Das boten die Spätzünder zusammen mit der Band Les Bummms Boys und dem Ensemble Weltkritik. Foto: Müller & Bünker
-
Schauspielstudenten zeigen im Kleinen Haus großes Theater
Die Sache läuft aus dem Ruder. Das ist von Anfang an klar. Man wartet darauf – und dann geht es, nach einem bunten Geplänkel mit interessanten Glaubenssätzen und originellen Bildern, plötzlich sehr schnell. Es wird so ernst, dass es kaum auszuhalten ist. Foto: David Baltzer
-
„Gallensteins Lager“ heißt das neue Programm der Herkuleskeule
Den wunderbaren Beweis, dass Birgit Schaller eine vielseitige Vollblutkabarettistin ist, lieferte sie zusammen mit Detlef Nier vergangene Woche zur Premiere von „Gallensteins Lager“, dem neuen Programm der Dresdner Herkuleskeule. Foto: Müller & Bünker
-
Sagenhaft unterhaltsam und vergnüglich: Jaromír Weinbergers „Švanda dudák“ an der Semperoper
„Denn in Weinbergers Musik verbanden sich Melodie und musikalischer Rhythmus aus Böhmen mit geistreich konstruiertem Orchestersatz – und das alles im instrumentalen Gewand der Roaring Twenties“, schreibt Dramaturg und Szenekenner Christoph Schwandt. Foto: Matthias Creutziger
-
Staatsoperette inszeniert das „Pariser Leben“ von Jacques Offenbach recht seriös
Für alle ein großer Spaß: Das Spiel der „feinen Gesellschaft“, hier mit Bryan Rothfuss, Judith Nawrocki und Katharina Spaniel (v.l.). Foto: Kai-Uwe Schulte Bunert
-
Wahrnehmen, einatmen, nachdenken
Monumental, zweisam, bedrohlich – die dreiteilige Hommage an William Forsythe ist ein fulminanter tänzerischer Schwur. Foto: PR
-
Sternhagelnüchtern oder volltrunken
Unabdingbar für jeden Herrn: einer, den er beherrschen kann. Doch Chau¬eur Matti (Ahmad Mesgarha) gelingt trotz körperlicher Nähe die intellektuelle Distanz zu Puntila (Torsten Ranft). Foto: Matthias Horn
-
Walsers pointierte Satire auf die Schauspiel- und Theaterkunst
Sprachliche und darstellerische Gewalt toben auf der Bühne des Theaterkahns, obwohl der Stücktitel das genaue Gegenteil verspricht, nämlich „Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm“. Ruhe breitet sich in Theresia Walsers Komödie jedoch ebenso wenig aus, wie Becketts Godot. Foto: Carsten Nüßer
-
„Der Meister und Margarita“ wird am Staatsschauspiel zur skurrilen wie sinnigen Inszenierung
Matthias Reichwald (Mitte) brilliert als Pilatus und Voland, immer wieder interessant sind auch die Schatten an den Bühnenwänden. Foto: M. Horn
-
Michael Herls Stück balanciert auf dem Stimmungsseil
Brigitte Wähner (oben) und Ursula Schucht – einnehmend authentisch, erfrischend kauzig: Zwei wunderbare Darstellerinnen mimen zwei Frauen, die einander in herzlicher Abneigung zugetan sind und aus einer Not heraus zueinander und zu sich selbst ¬ nden. Den Wildschweinen sei Dank. Foto: Sophia Jansen























