BILDUNG & KOMPETENZ

03.06.2019

Vom Studieren, Karriere machen und leben in einer Männerdomäne

Viele Jahrhunderte oder gar Jahrtausende galt der Mann als das starke Geschlecht. In den jüngsten Zeiten entwickelt sich das Frauen- und Männerbild jedoch in eine ausgeglichenere Richtung. Frauen können Karriere machen und der Mann darf beruhigt als Hausmann bei den Kindern bleiben. Zumindest gilt dies für Deutschland, denn in vielen anderen Ländern der Welt müssen Frauen noch heute um einfachste Rechte kämpfen. Gleichberechtigung ist nicht selbstverständlich, weswegen gerade Vorreiterländer wie Deutschland oder andere privilegierte Länder der EU, aber auch Amerika, Ihren Status nutzen müssen. 


Kein rein männlicher Sport


Den Fußball als rein männlichen Sport zu sehen, ist falsch. Schließlich können die Frauen der National Elf in jedem Spiel wieder von Ihren Fähigkeiten überzeugen. Im DFB sind mehr als 700.000 Frauen verbucht. Hierunter auffällig, dass circa 300.000 Mitglieder Mädchen sind. Dies zeigt auf, wie stark sich der einst männlich dominierte Sport nun auch in die Kinder- und Jugendherzen einschleicht. Mädchen und junge Frauen werden immer mehr gefördert. Sie erhalten neben sportlicher Förderung auch mentale Unterstützung, um sich Ihren Weg in die männliche Domäne zu bahnen. Durch den starken Rückhalt, den die Fans dem deutschen, aber auch internationalen, Frauenfußball geben., fühlen sich die Spielerinnen bestätigt. 
Ebenso können die Frauen deutscher Nationalspieler begeistern. Sie halten sich m Hintergrund, sind aber meist das treibende Rad in der sportlichen Karriere Ihrer Männer. Zudem sind die meisten Spielerfrauen unabhängig. Sie leben nicht nur vom Beruf der „Spielerfrau“. Vielmehr arbeiten die meisten der wunderschönen Frauen als Model (siehe auch die schönsten Frauen im Fußball) und verleihen Ihrer Karriere einen wundervollen Antrieb, durch die dauerhafte Medien Präsenz mit ihrem Mann. 


Die Frau als sexy verpacktes Geschenk


Dass sich das Frauenbild in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt hat, zeigt sich an Victoria’s Secret. Der Fall von Victoria‘s Secret begann in den letzten Jahren, als Themen wie „#metoo“ zur Sprache kamen. In einem gigantischen Internetaufruf sollten Frauen und Männer zeigen, dass Sie sich gegen sexuelle Übergriffe und Gewalt gegenüber Frauen einsetzen. Doch laut Medienberichten will sich das Unternehmen nicht in diese Entwicklungen eingliedern. Frauen sollen weiterhin sexy und erotisch präsentiert werden, um Kleidung, Produkte und mehr zu verkaufen. Kann sich ein solches Unternehmen noch lange Zeit halten? 
Ebenso wird die Kritik laut, dass es absolut unzeitgemäß sei, Frauen als Geschenk in sexy Unterwäsche zu verpacken. Die Frau soll selbstbestimmt sein, sich verpacken dürfen wie sie möchte und nicht als Präsent für den Mann angehsehen werden. 



Berufs-Klischees im Wandel

Der Eintritt der Frau in die Männerwelt wird zudem durch den Wandel der Berufs-Klischees deutlich. Bis vor einigen Jahrzehnten war es kaum möglich, für eine Frau ein Studium zu beginnen, sich für Maschinenbau, Mechatronik oder Elektrotechnik zu interessieren: Doch in den letzten Jahren zeigen die Zahlen deutscher Hochschulen und Universitäten, dass deutlich mehr Frauen ebendiesen Studiengängen beiwohnen. Hierzu werden regelmäßig Aktionen angeboten, welche junge Frauen von ebendiesem Studium überzeugen sollen. Die Hochschulen und Universitäten möchten junge Frauen für Ihre MINT-Fächer gewinnen. Zudem setzten Schulen darauf, die Prägung der Kinder in klassische Rollenklischees zu verhindern.

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