BÜHNE & MUSIK

25.02.2013

Ja, das gibt es wirklich – Premiere der “Kalender Girls” in der Comödie

(Foto: Chris Gonz)
(Foto: Chris Gonz)

Das wird eine Wucht. So viel steht schon jetzt fest – knapp zwei Wochen vor der Premiere. Das wird ein Fest, mit welchem gebührend der 8. März gefeiert werden kann. Auch das lässt sich bereits jetzt vorhersagen.


Ein Blick auf die Besetzungsliste genügt, danach weiß man: Diese „Kalender Girls“ sollte man sich nicht entgehen lassen, zumal sie ausgerechnet am 8. März, dem Internationalen Frauentag, ihre Erstaufführung in der Comödie Dresden zelebrieren werden. Auch der Regisseur ist kein Unbekannter. Dominik Paetzholdt inszenierte an der Comödie unter anderem die viel beachtete und herrlich überdrehte Komödie „Machos auf Eis“. Jetzt knöpft er sich allerdings Frauen im besten Alter vor, wobei das Vorknöpfen auch wortwörtlich genommen werden darf.
In „Kalender Girls“ – der Name verrät es schon – geht es etwas frivol zu. Anrüchig wird es allerdings nicht, denn in diesem Stück ist die Nacktheit kein Selbstzweck, sondern eine Botschaft. Ihr Inhalt betrifft die wahre Liebe, die echte Freundschaft und die berühmtberüchtigte innere Schönheit. Ja, all dies existiert. Das ist die gute Nachricht zum Frauentag. Davon handelt das Stück von Tim Firth. Ein bedeutender Publikumserfolg waren die „Calendar Girls“ schon einmal in der Verfilmung mit Helen Mirren und Julie Walter. Auch die Komödie „Kalender Girls“, mehrfach in Deutschland inszeniert, genoss die Gunst der Zuschauer und der Kritik.

Mitreißend und ergreifend
Die Handlung basiert übrigens auf einer wahren Begebenheit. Nach dem plötzlichen Leukämietod ihres geliebten Gatten beschließt Annie (Renate Blume) ihm ein besonderes Andenken zu widmen – eine Krebsstiftung. Um möglichst viel Geld für diese zu sammeln, schlägt sie ihren Freundinnen aus dem Club der britischen Hausfrauen in Yorkshire vor, im diesjährigen Benefizkalender keine Landschaftsfotos zu zeigen, sondern selbst vor die Kamera zu treten – und zwar nackt. Was danach folgt, ist eine mitreißende und ergreifende Geschichte, die dank genügend Selbstironie und besten britischen Humors nicht ins Rührselige geht. Von Radostina Velitchkova

Karten unter: 0351/866410

Zurück