BÜHNE & MUSIK

01.02.2013

Pyramus und Thisbe (Foto: Robert Jentzsch)
(Foto: Robert Jentzsch)

Pyramus und Thisbe im Schloss Hubertusburg

Seine Opernparodien, die sogenannten „Mock-Operas“, haben ihn in England berühmt gemacht. Ob die eitlen Opernschöpfer ihn dafür besonders gemocht haben, sei dahingestellt. Das Publikum hat ihn und seine Werke geliebt. Eins davon feiert am 01. Februar 2013, ab 19 Uhr Premiere im Schloss Hubertusburg Wermsdorf.

Die Geschichte von „Pyramus und Thisbe“ komponierte John Frederick Lampe 1745 so wie sie sich um 1595 bei William Shakespeare findet: Das Schicksal der Liebenden Pyramus und Thisbe, eigentlich so tragisch wie das von Romeo und Julia, wird im „Sommernachtstraum“ von Laien, von Handwerkern, in Szene gesetzt, deren redliches Bemühen um große Kunst unfreiwillig komisch wirkt.
Inszeniert wird die Mock-Opera, die vor allem als Parodie auf die großen italienischen Barockopern bzw. die Londoner Werke von Lampes Zeitgenossen Händel gilt, von Stefan Brosig. Es ist die erste Februar-Premiere der Landesbühnen Sachsen und Teil der Reihe „Theater im feudalen Raum“. In ihrem Rahmen touren eher selten aufgeführte Kammerstücke durch die Schlösser Sachsens und lassen nicht nur die Theaterkunst neu entdecken, sondern auch die geschichtsträchtige Schönheit der Provinz.

„Pyramus und Thisbe“
Heitere Opernpersiflage im barocken Stil nach Shakespeare von John Frederick Lampe
(mit englischen Arien und deutschen Dialogen)
In einer Inszenierung der Landesbühnen Sachsen
Premiere am  Freitag, 1. Februar 2013, 19 Uhr im Schloss Hubertusburg Wermsdorf
Karten unter: www.dresden-theater.de

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