FAMILIE & FREIZEIT

21.11.2013

Romanovski (Foto: PR)
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Hereinspaziert, Manege frei!

Ein Besuch des Dresdner Weihnachts-Circus hat für viele Familien längst Tradition In diesem Jahr findet der Circus bereits zum 18. Mal statt und lädt vom 18. Dezember bis zum 5. Januar zu insgesamt 36 Vorstellungen auf den Volksfestplatz Pieschener Allee. Über dreißig Künstler aus acht Ländern kommen nach Dresden und bieten ein Programm, das nicht nur lustig und unterhaltsam ist, sondern im Hinblick auf Qualität und Vielfalt der Genres wieder das beste Zirkusevent des Jahres verspricht.

Allein die Artisten zeichnen sich durch ihre Weltklasse aus, und einige Genres sind zum ersten Mal in Dresden zu sehen. Sehr selten ist die Kunst der Jonglage zu Pferd, dargeboten vom finnischen Zirkusdirektor. Die außergewöhnliche Klischnigg-Akrobatik demonstriert ein Kautschukmann, der durch einen Schornstein saust und mit dem Kopf zwischen den Beinen noch Springseil springt. Auch die Akrobatin am fliegenden Trapez lässt den Atem stocken und ist obendrein eine Augenweide. Erstmals sind Artisten aus Afrika dabei und verblüffen das Publikum mit 30 Salti in Folge bei den „Ikarischen Spielen.“ Das Engagement der kanadischen Catwall Acrobats war ein echter Glücksgriff, denn die Trampolinspringer sind weltweit sehr gefragt und wurden im Januar gleich mit vier „Oscars“ der Zirkusbranche in Monte Carlo bedacht. Wie sie in scheinbarem Durcheinander die Wände hochgehen, um sich dann wieder in die Tiefe zu stürzen, ist ein herausragender Höhepunkt dieser Show.

Clarrison (Foto: PR)
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Talentierte Vierbeiner und eine Big-Band

Die Auflistung der Tierdressuren liest sich wie ein fröhlicher Tag auf dem Bauernhof. Da gibt es die lustige Haustiernummer mit Riesenesel Jonas, sieben frechen Ziegen, mit flott gelockten ungarischen Wollschweinen sowie Gockel Didi und Hundedame Lotte. Außerdem sorgen die vier quirligen Hunde von Pat Clarrisons „Hotdog“-Stand für ein turbulentes Manegenvergnügen. Milano´s Pferdeshow dagegen vereint feurige Andalusier und gelehrige Shetlandponys in einer anmutigen Pferdedressur. Eher exotisch sind die sportlichen Paviane von Jörg und Maike Probst, eine europaweit einmalige Dressur. Dazu kommt Rhesusaffe Klausi, ein gebürtiger Sachse, der in der Haustiernummer einen wichtigen Gastauftritt hat.

„Wir zeigen nicht nur ein komplett neues Programm, sondern das beste Zirkusevent des Jahres in Dresden, das ist unser Anspruch“, erklärt Veranstalter und Zirkusdirektor Mario Müller-Milano. „Alle Künstler haben eine Vielzahl an Preisen gewonnen und sorgen so für ein hochkarätiges Zirkusprogramm. Liest man die Referenzlisten aller Akteure, entdeckt man allein zehnmal das Zirkusfestival Monte Carlo.“ Auch ein Clown und die Bigband sind Markenzeichen Für Kurzweil und viel Spaß zwischen den einzelnen Darbietungen sorgt Clown Don Christian. Im Vergleich zum Vorjahr steht er für eine andere Spielart der Clownerie, stolpert tollpatschig durch seine Abenteuer und verwandelt die Manege sogar in einen Boxring. Die musikalische Begleitung übernimmt die 14-köpfige Bigband des Dresdner Weihnachts-Circus – eine Rarität in der Zirkusbranche. Moderiert wird das Programm durch Petr Kumpfe, der diese Aufgabe bereits im Vorjahr souverän und charmant gemeistert hatte.

Don Christian (Foto: PR)
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„Die hohe Qualität hat aber auch ihren Preis“, weiß Mario Müller-Milano. Nach drei preisstabilen Jahren musste er erstmals den Eintritt anpassen. „Ob Energiekosten oder die Künstlergage, ob Equipment oder ein ordentlicher Lohn für alle Helfer – die Kosten sind enorm gestiegen. Deshalb kostet die Karte in Loge und Sperrsitz einen Euro mehr, für Plätze in Kategorie A und B zahlt man zusätzlich 50 Cent, doch die Kategorie C haben wir konstant gehalten. Und wir behalten unseren Familientag zu etwa halbierten Preisen.“

Das Erlebnis Zirkus beginnt zwei Stunden vor der Show

Wie im Vorjahr wird das Zirkuszelt bereits zwei Stunden vor Programmbeginn geöffnet. Insgesamt stehen fünf beheizte Zelte für einen ausgedehnten Zirkusbesuch zur Verfügung. „Wir möchten den Circus-Besuch als ein besonderes Event für die ganze Familie gestalten“, erklärt Müller-Milano das Konzept. Gleich im ersten Zelt werden historische Traktoren ausgestellt. Hier darf auch geraucht werden. Das große Mittelzelt wird als weihnachtlicher Marktplatz gestaltet. Hier kann man sich kulinarisch auf den Weihnachts-Circus einstimmen. Dafür sorgen Stände vorwiegend regionaler Anbieter – ob Bäckerei Reimann oder Fleischund Wurstwaren Korch, Säfte und Glühwein von Heide oder Feldschlößchen Bier. Auch der historische Kaffeewagen aus den 30er Jahren lädt wieder zu einer gemütlichen Auszeit.

Auftakt im Gourmetzelt

Wer seinen Zirkusbesuch mit kulinarischen Höhenflügen verbinden möchte, sollte das Gourmet-Zelt des Fischrestaurants Kastenmeiers besuchen. Hier kann man für 29,50 Euro ein 3-Gänge-Menü des Dresdner Gourmet-Koch Gerd Kastenmeier genießen oder sich à la carte verwöhnen lassen. „Viele Firmen wollen ihre Weihnachtsfeier im Circus verbringen“, erzählt Mario Müller-Milano. „Da ist ein köstliches Menü ein schöner Auftakt, und auch in der Pause kann man sich hier auf einen Wein treffen.“ Für Gruppen von 30 bis 100 Personen wird auf Wunsch ein Buffet gezaubert. Das komplette Angebot findet man auf der Homepage des Circus unter dem Stichwort „Gastronomie“. Unter „Tickets“ kann man beim Kauf der Zirkuskarte die Plätze im Gourmetzelt gleich mit reservieren.

Während sich die Eltern kulinarisch verwöhnen lassen, können sich die Kinder in einem extra Zelt zum Beispiel auf Hüpfburg und Karussell vergnügen. Oder sie lassen sich vom Dresdner „Kinderzirkus KAOS“ die Wartezeit verkürzen, der in diesem Jahr sein 20jähriges Bestehen feiert und derzeit rund 100 Kinder und Jugendliche trainiert. Wie bisher heißen Clowns und Stelzenläufer die Gäste willkommen und verwöhnen die Kinder mit Süßigkeiten. In der Pause gehören die Tierschau und das Ponyreiten zum Kinderprogramm.

Der Dresdner Weihnachts-Circus gastiert vom 18.12. bis zum 5. Januar auf dem Volksfestplatz Pieschener Allee. Bis auf wenige Ausnahmen gibt es täglich zwei Vorstellungen um 15 Uhr und um 19.30 Uhr. Der Ticketvorverkauf läuft bereits auf Touren. Gerade die Vorstellungen an den Weihnachtsfeiertagen und in den Ferien sind sehr begehrt. Loge und Sperrsitz sind teilweise fast ausverkauft. Die Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufskassen. Je nach Platzgruppe kosten die Karten ab 19 Euro für Kinder bzw. 22 Euro für Erwachsene. Auch Rentner, Schwerbeschädigte, Schüler und Studenten zahlen den ermäßigten Preis.

Wer seine Karten über die Webseite kauft, spart zwei Euro. Rückfragen sind unter 0700/120 120 50 möglich (14 ct/min).

www.dresdner-weihnachts-circus.de

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