FAMILIE & FREIZEIT

17.08.2017

Die Lieblingshobbys der Deutschen

Es ist noch gar nicht lange her, als eine Stiftung Deutsche nach ihren Lieblingshobbys befragte. Die Abwendung von traditionellen Hobbys lässt auf die hohe Arbeitsbelastung der Deutschen schließen, die sich in den vergangenen Jahren wiederum gesteigert hat.

Fernsehen ist noch immer der Publikumsliebling

Wie die Studie der Stiftung für Zukunftsfragen aufzeigt, ist das Fernsehen nach wie vor die liebste Freizeitbeschäftigung deutscher Männer und Frauen. Zudem verwundert es wenig, dass die Internetnutzung immer häufiger zum heiß begehrten Hobby der Deutschen avanciert. Ist im Jahr 2012 noch die Hälfte aller Befragten regelmäßig im Internet unterwegs gewesen, hat sich der Anteil der 14- bis 24-jährigen nur fünf Jahre später auf 99 Prozent erhöht. Hierbei nutzen die User nicht nur Glücksspiele wie Free-Spins im LeoVegas Online. Zudem halten sich immer mehr Menschen bevorzugt in sozialen Netzwerken wie Facebook & Co. auf. Dementsprechend sind inzwischen drei Viertel aller Menschen mindestens einmal pro Woche im Internet unterwegs.

Durchstarter Internet

Im Jahr 2015 hat das Internet bei Befragungen über Hobbys der Deutschen erstmals das Lesen von Zeitschriften und Zeitungen überholt. Wöchentlich schauen Probanden rund 14,5 Stunden fern. Zudem stehen Radiohören und Telefonieren hoch im Kurs. Auf abgeschlagenen Plätzen: Hobbys wie die Körperpflege in Ruhe oder sich über wichtige Dinge unterhalten. Sozialexperten verwundert diese Entwicklung nicht. Spezialistenmeinungen zufolge befriedigt das World Wide Web die Bedürfnisse der Menschen, sich bequem unterhalten zu lassen. Digitale Medien erfüllen diese Anforderungen. Zwar würden sich insbesondere jüngere Menschen noch immer lieber mit ihren Freunden treffen, als mit ihnen zu skypen. Allerdings sind sie abends zu energielos und nutzen lieber die Medien. Bei älteren Menschen nimmt diese Tendenz deutlich ab. Viele Senioren nutzen das Internet überhaupt nicht.

Gartenarbeit und ehrenamtliches Engagement treffen den Nerv der Zeit

Zudem liegt Gartenarbeit voll im Trend. Immer mehr Menschen wenden sich Konzepten wie Nachbarschaftsgärten oder dem Bio-Hype zu. Darüber hinaus engagieren sich viele Männer für Sportvereine, während sich Frauen sozialen Unterstützungen in Kindergärten oder Schulen zuwenden. Ein besonderer Mangel an Freizeit besteht in Haushalten mit Kindern. Frauen und Männer mit Kindern blicken pro Woche auf etwa zehn Stunden mehr Arbeit als Kinderlose zurück. Bei diesem hohen Pensum kommen Hobbys meist vollends zu kurz.

Unterschiede zwischen Ost und West

Vergleicht man die Hobbys der Deutschen in Ost- und Westdeutschland, so lassen sich auch einige Unterschiede feststellen. Während Westdeutsche in Ihrer Freizeit deutlich mehr Sport treiben (37 % vs. 25 %) und auch häufiger in die Kirche gehen (10 % vs. 4 %), packen die Ostdeutschen gerne selbst an. Die bereits beschriebene Gartenarbeit liegt im Osten vorne (40 % vs. 34 %) und generell Heimwerken (22 % vs. 16 %) ist hier populär.

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