GESUNDHEIT & WELLNESS

06.04.2020

Corona in Dresden: Die wichtigsten Regelungen im Überblick

Das Corona-Virus hat den Alltag auch in Sachsen voll im Griff. Die Zahl der Infektionen steigt noch immer täglich an. Das öffentliche Leben steht still. Die Pandemie ist der Grund für abgesagte Veranstaltungen, geschlossene Geschäfte und strenge Kontaktverbote. Doch wie wirken sich diese Regelungen im Einzelnen auf den Alltag in Sachsens Landeshauptstadt aus?

Aktuelle Ausgangsbeschränkungen sind bis zum 20. April gültig

Bereits seit dem 18. März gelten in Dresden Ausgangsbeschränkungen, die aktuell bis mindestens zum 20. April gültig sind. Diese Regelungen schließen ein, dass alle Menschen ihr eigenes Zuhause nur noch bei triftigen Gründen verlassen dürfen. Neben Arztbesuchen werden der Weg von und zur Arbeit sowie Einkäufe von Lebensmitteln als wichtige Gründe akzeptiert. Außerdem schließen diese Richtlinien Wege zur Kindernotbetreuung sowie die Versorgung von Haustieren ein. Sport oder Spaziergänge in der näheren Umgebung des Wohnsitzes sind für einzelne Personen oder Gruppen von maximal fünf Personen erlaubt. Allerdings müssen diese Personen im eigenen Haushalt leben.

Nur wenige Geschäfte sind derzeit geöffnet

Unter Berücksichtigung von vorgeschriebenen Hygienbedingungen bleiben außerdem Supermärkte sowie Lebensmittelgeschäfte wie Fleischer oder Bäcker auch aktuell geöffnet. Das gleiche gilt für Apotheken, für welche ersatzweise aber auch Online-Apotheken wie Kamagra für speziellen Bedarf zur Verfügung stehen. Neben Tankstellen ist es ebenfalls Handwerkerunternehmen wie Kfz- sowie Fahrradwerkstätten, Gärtnereien oder Baumschulen erlaubt, den Betrieb weiterhin fortzuführen. Die Pforten öffentlicher Institutionen oder von vielen weiteren Geschäften bleiben aktuell geschlossen. Dieser Kategorie gehören beispielsweise Kinos, Schwimmbäder, Galerien, Museen oder Institutionen wie der Dresdner Zoo an. In der Nähe von beliebten Naherholungsgebieten gelegene Parkplätze bleiben absichtlich geschlossen. Denn dadurch sollen Besucher abgehalten werden, Ausflüge dorthin zu unternehmen. Darüber hinaus ist es aktuell auch nicht gestattet, Exkurse in die Sächsische Schweiz zu planen und dort zu wandern oder zu spazieren.

Unternehmen entwickeln neue Geschäftsideen

Doch diese Einschränkungen gehen natürlich auch an der Wirtschaft in Dresden nicht spurlos vorüber. Zahlreiche Unternehmen wie Kleinunternehmen versuchen nun mit aller Kraft, sich gegen eine drohende Pleite zu wehren. Deshalb gehen aktuell immer mehr Gewerbetreibende dazu über, auf einen Online- und Lieferservice umzustellen. Außerdem sind aktuell in Sachsen auch alle Kindertagesstätten und Schulen geschlossen. Deshalb ist es bislang nur Eltern in systemrelevanten Berufen gestattet, ihre Kinder einer Notbetreuung zu übergeben. Zudem gab das Kultusministerium von Sachsen schon bekannt, dass die für dieses Schuljahr erforderliche Notengebung diesen Umständen angepasst wird.

Das Gesundheitssystem von Dresden ist gut aufgestellt

Eine gute Nachricht kommt vom Gesundheitssystem der Stadt Dresden. Bislang sind in den Kliniken der Stadt noch genügend Kapazitäten vorhanden, um sogar schwer kranke Patienten aus dem Ausland dort behandeln zu können. Ein weiterer Fortschritt ist dem Dresdner Biotech-Unternehmen "Biotype" zu verdanken. Diese Firma stellte schon ein Corona-Schnelltestsystem auf den Markt, mit dem die Infektion binnen zwei Stunden nachgewiesen werden kann. Zudem gibt es im Landkreis Sächsische Schweiz in Hohnstein ein Seniorenheim, das in der Zwischenzeit unter Quarantäne gestellt wurde. Denn hier hatten sich sogar mehrere Bewohner mit dem Virus infiziert. Diese Umstellungen stellen nicht nur die Einwohner Dresdens, sondern alle Menschen landesweit vor große Herausforderungen. Deshalb bleibt nur zu hoffen übrig, dass sich die Situation bald entspannt.

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