GESUNDHEIT & WELLNESS

01.02.2013

Die Gefahr im Farn

Die kleinen unscheinbaren Zecken gelten als Überträger von Krankheiten wie Borreliose. (Bild: Erika Hartmann / pixelio.de)
Erika Hartmann/pixelio.de

Sobald das Thermometer zehn Grad Celsius erreicht, werden Zecken aktiv. Um den vierbeinigen Freund vor von Zecken übertragenen Krankheiten wie Borreliose zu schützen, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Bisher hatten Zecken einen vergleichsweise schönen Winter. Es gab keine rapiden Temperaturunterschiede, die ihnen geschadet hätten und bei weihnachtlichen Temperaturen bis 20 Grad waren sie im Winter die meiste Zeit aktiv. In diesem Jahr ist daher mit einem besonders großen Aufgebot der kleinen Blutsauger zu rechnen. Hier sei Hundehaltern gleich ein doppelter Schutz durch Impfung und Spot-on für ihren Vierbeiner angeraten, weiß Dr. Stephan Kiessling, Tierarzt bei Virbac Tierarzneimittel. Denn insbesondere in den Regionen mit hohen Borreliose-Infektionsraten ist die Prävention ein Muss, um Hunde vor der langwierigen und schmerzhaften Krankheit zu schützen. Betroffen sind dabei nicht nur Jagd- und Gebrauchshunde. Gerade Städter unterschätzen die Gefahr für ihre Hunde.

Bereits jetzt sollten Hundehalter den Weg zum Tierarzt antreten und ihren Hund untersuchen lassen. Wenn dabei keine Erkrankungen festgestellt werden, kann der Hund gegen Borreliose geimpft werden. Hier ist aber nicht jeder Impfstoff gleich. Der Borreliose-Impfstoff von Virbac zum Beispiel enthält inaktivierte Erreger der beiden in Deutschland am häufigsten vorkommenden Erregerspezies. Im Körper werden dann entsprechende Antikörper gebildet, die den Hund schützen. Die Borreliose-Erreger werden in der Zecke erst bei der Blutmahlzeit aktiv und können dann bei ungeimpften Hunden übertragen werden. Doch der Clou an der Impfung ist, dass die Zecke, wenn sie an geimpften Tieren Blut saugt, auch die vom Hund gebildeten Antikörper mit aufnimmt. Dadurch werden die Borreliose-Erreger noch in der Zecke zerstört und der Hund kommt mit den Erregern erst gar nicht in Kontakt.

Zusätzlich sollte ein weiterer wichtiger Schutz aufgetragen werden: Ein Spot-on-Präparat, vorzugsweise ein Repellent. So wird der Hund nicht nur zusätzlich vor Borreliose, sondern auch vor anderen durch Parasiten übertragbare Erkrankungen geschützt. Repellentien wirken abschreckend auf Flöhe und Zecken im Sinne des Hot Feet-Effektes. Sobald sich der Parasit auf dem Hund niederlässt, hat er das Gefühl, auf einer heißen Herdplatte zu stehen und lässt sich sofort wieder fallen. Es kommt also gar nicht mehr zum Biss und zur Übertragung von Krankheitserregern.

Weitere Informationen:
www.virbac.de

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