WIRTSCHAFT & HANDEL

26.11.2013

Kostspielige Defekte am Pkw verhindern

Zahlreiche Autoreparaturen könnten durch rechtzeitige Wartungsmaßnahmen verhindert werden. Damit es nicht zum Defekt kommt, gilt es, die jährliche Inspektion ernst zu nehmen. Schon kleine Maßnahmen helfen dabei, kostspielige Reparaturen zu vermeiden.

Kfz-Reparaturen können kostspielig werden. Im Ernstfall bleibt nur der Weg in die Werkstatt, um den Schaden beheben zu lassen. Zahlreiche Autobesitzer ärgern sich häufig über die entstehenden Kosten. Doch nicht selten haben sie selbst ihren Beitrag geleistet. Aufgrund einer vernachlässigten Wartung entstehen Schäden, deren Reparatur teuer ist.

Es ist tatsächlich so, dass viele Autofahrer zum Hinauszögern von Inspektionen oder kleineren Reparaturen tendieren und dadurch zwangsläufig größere Schäden an ihren Fahrzeugen provozieren. Die nachfolgenden Tipps helfen dabei, genau dies zu vermeiden.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Zahlreiche Kraftfahrer hoffen darauf, dass sich an ihren Fahrzeugen keine Schäden finden lassen. Aus Angst, es könnten Defekte gefunden werden, meiden sie Inspektionen. Dabei ist es wichtig, den technischen Zustand eines Fahrzeugs regelmäßig zu prüfen, zumal sich sogar ergänzende Überprüfungen empfehlen. Diese lassen sich innerhalb eines gewissen Rahmens sogar selbst durchführen. Es folgt eine Übersicht konkreter Möglichkeiten:

  • Check der Flüssigkeiten: Prüfen, ob die Füllstände von Motorkühlung, Motoröl und Bremsflüssigkeit in Ordnung sind.

  • Keil- und Zahnriemen: Es gilt zu ermitteln, ob beide Riemen noch stramm sitzen und ob sie frei von Beschädigungen sind.

  • Ölflecken: Es wird nach Stellen gesucht, an denen Öl austritt. Besonders Motor und Getriebe sollten genau unter die Lupe genommen werden.

  • Stecker und Verbindungen: Zunächst wird geschaut, ob lose Stecker zu sehen sind. Bei sichtbaren Steckern wird geprüft, ob sie festsitzen.

  • Luftfilter: Der Luftfilter wird entnommen und ausgeblasen, um eine optimale Sauerstoffversorgung des Motors zu gewährleisten.

Inspektion nicht schleifen lassen

Mit der Inspektion nehmen es viele Autobesitzer nicht sehr ernst. Oft wird sie nur während der Garantiezeit absolviert, im Anschluss nicht mehr. Dabei gilt: Die Inspektionsintervalle sollten eingehalten werden. Auf diese Weise lässt sich das Schadenrisiko maßgeblich verringern.

Zumindest die kleinen Inspektionen müssen regelmäßig erfolgen. Die meisten Autohersteller sehen vor, dass sie einmal pro Jahr durchgeführt wird. Im Rahmen dieser Inspektion wird das Fahrzeug grob gecheckt, besonders Bremsen und Beleuchtung stehen im Fokus.

Die große Inspektion fällt wesentlich umfangreicher aus, wodurch auch höhere Kosten entstehen. Allerdings ist das Intervall deutlich größer, je nach Hersteller steht sie alle zwei bis drei Jahre oder alle 100.000 Kilometer an. Im Rahmen der Arbeiten werden üblicherweise Bremsscheiben und Bremsbeläge erneuert und der Austausch von Kühl- und Bremsflüssigkeiten findet meist ebenfalls statt.

Im Verdachtsfall nicht wegsehen

Zahlreiche Defekte kündigen sich einige Wochen oder gar Monate im Voraus an. Oft beginnt es mit einem Klappern oder einem unruhigen Laufverhalten des Motors. Leider werden solche Signale von vielen Kraftfahrern bewusst ausgeblendet. Häufig erhoffen sie sich, dass die Geräusche wieder verschwinden und somit auch kein Defekt vorliegt.

Dies ist jedoch reines Wunschdenken, in den meisten Fällen ist der Defekt unausweichlich. Frühes Handeln bzw. der zeitnahe Besuch einer Werkstatt hilft, um der genauen Ursache auf den Grund zu gehen und den drohenden Defekt abzuwenden. Die hiermit verbundenen Kosten liegen meist deutlich niedriger, als eine spätere Reparatur.

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