WIRTSCHAFT & HANDEL

20.04.2013

Sicher durch die erwachende Landschaft: mit funktionstüchtigen Sommerreifen. (Foto: Karl-Heinz Laube/pixelio.de)
Karl-Heinz Laube/pixelio.de

Reif für Neues

Sommerreifen vor dem Gebrauch gründlich prüfen.

Der Frühling scheint angekommen zu sein, und mit ihm die Sommerreifenzeit. Bevor die Sommerreifen des vergangenen Jahrs wieder aufgezogen werden, müssen sie auf Beschädigungen und Profiltiefe überprüft werden. Im Zweifel muss ein neuer Satz Reifen her.

Von Frances Heinrich

Mit guten Reifen kommt ein Fahrer oft den entscheidenden Meter früher zum Stehen. Im Ernstfall nämlich bedeuten sie oft den Unterschied zwischen Zusammenstoß und Glück haben.
Den entscheidenden Sicherheitseffekt bringen die Brems- und Verzögerungswerte eines Reifens. Darüber hinaus sollen Reifen verschleißfest, sparsam im Kraftstoffverbrauch und geräuscharm sein. Sommerreifen müssen auf trockener Fahrbahn genauso wie bei Nässe optimale Haftung bieten.
Eine untypische Form an der Reifenseitenwand deutet darauf hin, dass der Gewebeunterbau, Karkasse genannt, beschädigt ist. Reifen mit gebrochener Karkasse dürfen nicht mehr eingesetzt werden – jede Fahrt kann dazu führen, dass der Reifen platzt. Dieses Risiko sollte niemand eingehen – die Polizei zieht mit gutem Grund Fahrzeuge aus dem Verkehr, wenn der Verdacht auf eine beschädigte Reifenkarkasse besteht.
Auch die Reifenprofiltiefe muss stimmen. Wer kein Tiefenmessgerät hat, kann sich mit einer Ein-Euro-Münze helfen: Verschwindet der Messingrand der Münze vollständig im Profil, ist es mindestens 3 Millimeter tief und erfüllt die Vorschrift der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO). Dort ist in § 36 als minimale Tiefe des Hauptprofils eines Autoreifens 1,6 mm geregelt. Diese Profiltiefe muss das Hauptprofil am ganzen Umfang aufweisen.

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